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Authentisch Leben.

Gestern war in den Nachrichten wieder die Rede davon, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen und auch die Verwendung von Psychopharmaka und derartiger Arzneien deutlich zugenommen haben. Im letzten Jahr gab es viele Menschen unter uns, die große Schwierigkeiten mit ihrem Denken und Fühlen hatten, die unter Ängsten und Depressionen litten und sehr belastende Situationen erleben mussten. Die Gründe dafür kann und will ich nicht analysieren, denn diese sind zu vielfältig.

Eigene Erfahrungen

Ich habe eigene Erfahrungen mit diesen Themen gesammelt – nicht nur in meinem persönlichen Leben, sondern auch durch die Arbeit mit meinen Klienten. Meine Erkenntnis daraus ist, dass es auf jeden Fall weiterhilft, wenn der Mensch zu sich selbst findet, wenn er ein authentisches Leben lebt und sich nicht selbst in die Tasche lügt. Was haben Menschen eigentlich früher gemacht, als es noch keine Mediziner oder Psychopharmaka gab? Die Medizin in diesem Bereich ist meines Erachtens etwa 100 Jahre alt, was war davor? Man wandte sich an diejenigen, die etwas über Geistiges oder Spiritualität sagen konnten, und an die Philosophen. Religionen waren damals die Helfer in der Not, um auch innere Zustände erklärbar zu machen.

 

 

Rückwärts für eine bessere Zukunft.

Was bedeutet das Wort Religion eigentlich? Die ganz genaue Wortherkunft ist wohl nicht geklärt, aber gemeinhin wird das lateinische Wort religare als Ursprung angesehen. Es bedeutet nichts anderes als „wieder verbinden“, „zurück verbinden“ – genau das ist es auch, worum es geht. Wieder mit uns selbst in Kontakt kommen, den Kontakt finden, den wir in unserem Leben doch so häufig verloren haben, von dem wir zum Teil gar nichts wissen.

Mir jedenfalls ist es so ergangen, ich lebte eine ganze Zeit lang nicht mein Leben, sondern das, was ich dafür hielt. Deswegen musste ich auch viel Schlimmes erleben. Ich weiß, dass es vielen anderen genauso geht. Es geht um das zurück Verbinden mit mir selbst, um eine Religion also, die ausschließlich mit mir zu tun hat. Denn wenn ich in der Lage bin, mein Leben zu leben und meine Bedürfnisse zu identifizieren und die Blockaden aus dem Weg zu räumen, die zwischen mir und meinem Leben stehen, dann wird es besser.

Was will ich selbst eigentlich wirklich haben oder sein?

Ich möchte nicht behaupten, dass das die Lösung für alles ist, aber eine jedenfalls sehr gute Prophylaxe und natürlich auch für viele Menschen, die mitten in einem Sumpf stecken, ein Ansatzpunkt. Dieses zurück Verbinden mit uns selbst hilft uns, uns selbst viel besser zu erkennen und endlich in ein authentisches Leben zu geraten, d. h. in ein Leben, das man wirklich führen kann und soll, das sich gut anfühlt – in allen Bereichen. All meine Beziehungen sind davon betroffen. Meine menschlichen, privaten Beziehungen genauso wie die zu meiner Arbeit.

Es geht, wie ich meine, aus den statistischen Daten über psychische Erkrankungen deutlich hervor, dass es vielen von uns wirklich gut täte, sich wieder einmal mit sich selbst zu beschäftigen und die wichtigste Frage zu beantworten: Was will ich selbst eigentlich wirklich sein oder haben? Und wenn ich gelernt habe, das herauszufinden und auch zu leben, in diese Richtung zu gehen und es in meinem Leben umzusetzen, habe ich eine gute Chance, dass es mir psychisch in Zukunft wesentlich besser gehen wird als vielleicht jetzt. Das Erkennen des eigentlichen Wegs kann aber auch davor schützen, überhaupt in eine schwierige Situation zu geraten.


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